Grundlagen der IR- Spektroskopie

Da dies eine kurze Einführung in die IR- Spektroskopie sein soll, wurde bewusst auf eine komplexe Darstellung ihrer Grundlagen verzichtet und es sollen nur die wesentlichen Grundbegriffe eingeführt werden.
Der Bereich der infraroten Strahlung findet sich im elektromagnetischen Spektrum innerhalb der Wellenlängen von 0,8 bis 1000mm. Aus den hier dargestellten Formeln ergibt sich dabei ein Energiebereich von 150 kJ/mol bis 120 J/mol.
Für die Anregung von Rotationen eines Moleküls benötigt man Energien von 2,5 bis 0,12 kJ/mol und für die Anregung von Molekülschwingungen 160 bis 2,5 kJ/mol. Das bedeutet, das durch infrarote Strahlung sowohl Molekülrotationen als auch Molekülschwingungen angeregt werden.

Teilbereiche der IR- Spektroskopie

Der Bereich der infraroten Strahlung kann in drei Teilbereiche untergliedert werden:
1.)Nahes Infrarot (NIR)- Dieser Bereich umfasst den Wellenlängenbereich von 0,8 bis 2,5m. In diesem energiereichen Bereich werden die Obertonschwingungen der Grundschwingungen angeregt (sowie natürlich die Grundschwingungen und Molekülrotationen).
2.)Mittleres Infrarot (MIR)- Das ist der Wellenlängenbereich von 2,5 bis 25m. Es werden hauptsächlich die Grundschwingungen der Moleküle und natürlich die Molekülrotationen angeregt.
3.)Fernes Infrarot (FIR)- Deser Bereich zwischen 25 und 100m Wellenlänge umfasst Gitterschwingungen und Grundschwingungen von Gruppen mit schwachen Bindungen oder schweren Atomen sowie Molekülrotationen.